Krieg und Pandemie – die gleiche Strategie! Gegen das Kapital, seine Krisen und Kriege

Alternative Linkslibertäre Tendenz
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Der »Aus­nah­me­zu­stand« Covid-19 dau­ert an: Die rot-grü­ne Regie­rung berei­tet eine anti­so­zia­le, ver­fas­sungs­wid­ri­ge Impf­plicht vor. In der Pfle­ge führt sie in den nächs­ten haus­ge­mach­ten Not­stand. Alle, die der Regie­rungs­mei­nung wider­spre­chen, sol­len zum Gehor­sam gezwun­gen wer­den. Nie­mand soll sich der ver­ord­ne­ten »Neu­en Nor­ma­li­tät« des über­wa­chungs­ka­pi­ta­lis­ti­schen Covid-Pas­ses ent­zie­hen können.

Am 24.02.22 haben rus­si­sche Trup­pen die Gren­ze zur Ukrai­ne über­schrit­ten. Der seit 2014 wäh­ren­de Kon­flikt und die fort­schrei­ten­de NATO-Ost­erwei­te­rung sind mit dem rus­si­schen Angriffs­krieg in eine kata­stro­pha­le Eska­la­ti­on über­ge­gan­gen. Die­ser kann durch nichts legi­ti­miert wer­den. Wir leh­nen jeden Recht­fer­ti­gungs­ver­such von Krieg ab, denn Krieg ist die Wider­le­gung aller Werte!

Das Sche­ma der west­li­chen Bericht­erstat­tung ist ein­fach: Russ­land und Putin sind böse und dik­ta­to­risch; das Han­deln des Wes­tens und der NATO gut und demo­kra­tisch legi­ti­miert. Die rechts­ex­tre­me Sei­te der ukrai­ni­schen Regie­rung, das dem Innen­mi­nis­te­ri­um unter­stell­te Asov-Regi­ment samt dem Kult um den NS-Kriegs­ver­bre­cher Ban­de­ra inter­es­sie­ren nicht, eben­so­we­nig wie das Sicher­heits­be­dürf­nis Russ­lands, das sich von der Auf­rüs­tung der Ukrai­ne durch die NATO bedroht fühlt. Die­ses per­ma­nen­te Mes­sen mit zwei­er­lei Maß ist seit Jah­ren zu beobachten.

Wir füh­len uns schmerz­lich an das Vor­ge­hen des »Wer­te-Wes­tens« beim Jugo­sla­wi­en-Kon­flikt der 90er Jah­re erin­nert: Die EU-Staa­ten hat­ten damals Staats­grün­dun­gen gebil­ligt, die von der Exis­tenz eines eth­nisch rei­nen Staats­vol­kes aus­gin­gen. Unter deut­scher Füh­rung unter­stüt­zen sie ultra­na­tio­na­lis­ti­sche Grup­pen in den ex-jugo­sla­wi­schen Gebie­ten und för­der­ten die Ent­fes­se­lung von Hass, Gewalt und Aggres­si­on, was schwers­te Kriegs­ver­bre­chen bei allen Betei­lig­ten nach sich zog.

Deut­sche Regie­rungs­po­li­ti­ker for­dern Waf­fen­lie­fe­run­gen in die Ukrai­ne und gie­ßen Öl in das Feu­er des Krie­ges! Die­se und ande­re Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­kei­ten wer­den vie­len Men­schen das Leben kos­ten. Damit nicht genug: Die Bun­des­wehr soll mit 100 Mil­li­ar­den Euro Son­der­ver­mö­gen aus­ge­stat­tet wer­den, das erwar­tungs­ge­mäß der arbei­ten­den Bevöl­ke­rung über Steu­ern abge­presst wer­den wird. So soll die Bun­des­wehr zur mäch­tigs­ten Armee Euro­pas hoch­ge­rüs­tet werden.

Im Krieg gibt es nur Ver­lie­rer, bis auf eine klei­ne Min­der­heit. Ver­lie­rer sind wie bei der Covid-Kri­se die unte­ren Klas­sen, die ein­fa­chen Men­schen, die arbei­ten­de Bevöl­ke­rung. Sie bezah­len den Krieg mit ihrem Geld, mit dem Ver­lust von Hei­mat, Hab und Gut, oder ihrem Leben. Gewin­ner sind die Mil­li­ar­dä­re, ihre Rüs­tungs­kon­zer­ne und faschis­ti­sche Grup­pie­run­gen, die mit Gel­dern aus dem Wes­ten die Men­schen auf­het­zen und das tod­brin­gen­de Gift des Natio­na­lis­mus versprühen.

Wir ste­hen ein­zig und allein auf Sei­ten der Men­schen – gegen die herr­schen­de Klas­se der ein­zel­nen Natio­nen, für die Krieg immer ein Mit­tel zum Zweck war und ist. Wir rufen alle Men­schen auf, sich gegen die natio­na­lis­ti­schen und impe­ria­lis­ti­schen Kriegs­trei­be­rIn­nen aller Län­der zu stel­len und den Krieg zu beenden!

Wir zah­len nicht für Auf­rüs­tung und Militär!
Schluss mit der NATO-Osterweiterung!
Stoppt den Krieg in der Ukraine!

Hoch die inter­na­tio­na­le Solidarität!

Alter­na­ti­ve Links­li­ber­tä­re Ten­denz Bay­ern, März 2022

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