»Wir sind für Frieden ohne Faschismus!« – Demoaufruf Frankfurt am Main

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Mag­Ma doku­men­tiert hier einen Demo­auf­ruf der KPD und ande­rer unten auf­ge­führ­ter Gruppen.

Was in der Ukrai­ne heu­te zu erle­ben ist, nahm sei­nen Anfang vor 30 Jah­ren. Seit­her ver­sucht Russ­land den in der NATO orga­ni­sier­ten Staa­ten zu ver­ste­hen zu geben, dass Russ­land Sicher­heits­in­ter­es­sen an sei­nen Gren­zen hat, die bit­te respek­tiert wer­den soll­ten. Alle Appel­le und Pro­tes­te blie­ben sei­tens der NATO igno­riert. Die NATO-Infra­struk­tur brei­te­te sich wei­ter bis an die unmit­tel­ba­ren Gren­zen Russ­lands aus.

Seit 1991, d. h. seit der Auf­lö­sung des War­schau­er Pak­tes, expan­diert die NATO unauf­halt­sam nach Osten. In fünf Erwei­te­rungs­wel­len, beglei­tet von Angriffs­krie­gen auf Jugo­sla­wi­en, Afgha­ni­stan, Irak, Liby­en, und (wenn auch ver­deckt) Syri­en u. w., ist die­ses Kriegs­bünd­nis von 16 auf gan­ze 30 Staa­ten ange­wach­sen. Im März 2018 wur­de der Ukrai­ne offi­zi­ell der Sta­tus eines Bei­tritts­kan­di­da­ten ver­lie­hen. Im Novem­ber 2021 unter­zeich­nen die USA ein neu­es Abkom­men über mili­tä­ri­sche Zusam­men­ar­beit mit der Ukrai­ne. Die­se Ent­wick­lung konn­te nur durch den Staats­putsch 2014 gegen den Prä­si­den­ten Wik­tor Janu­ko­wytsch, auch als Mai­dan bekannt, ermög­licht werden.

Die Anfän­ge des Mai­dan lie­gen im Novem­ber 2013, nach­dem sich der dama­li­ge Prä­si­dent Janu­ko­wytsch im Sep­tem­ber die­ses Jah­res gewei­gert hat­te, ein Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­men zwi­schen der Ukrai­ne und der EU zu unter­zeich­nen. Die­ses Abkom­men wur­de in der west­li­chen Pres­se als Wirt­schafts­ab­kom­men dar­ge­stellt. Es ging aber vor allem um »Kon­ver­genz im Bereich der Außen- und Ver­tei­di­gungs­po­li­tik«. Das Ziel des »poli­ti­schen Dia­logs«, war es »die Ukrai­ne immer stär­ker in den Bereich der euro­päi­schen Sicher­heit ein­zu­bin­den«. Nach der gewalt­sa­men Abset­zung des gewähl­ten Prä­si­den­ten Janu­ko­wytsch kam eine Putsch-Regie­rung an die Macht und der von ihr ein­ge­setz­te Pre­mier­mi­nis­ter Jazen­juk unter­zeich­ne­te den poli­ti­schen Teil des Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­men schon am 21. März 2014 (das kurz danach im Novem­ber 2014 in Kraft trat). Erst spä­ter, im Juni 2014, wur­de der Wirt­schafts­teil unter­zeich­net, der dann wie­der­um erst ein­ein­halb Jah­re spä­ter, am 1. Janu­ar 2016 in Kraft trat. Dies beweist, dass die poli­ti­sche Ein­bet­tung der Ukrai­ne in die west­li­che Sicher­heits­po­li­tik Prio­ri­tät zu der wirt­schaft­li­chen Inte­gra­ti­on hat­te und dem­nach im Zen­trum des Inter­es­ses des Wes­tens an der Ukrai­ne darstellte.

Der Mai­dan-Putsch von 2014, der erst durch neo-faschis­ti­sche Kräf­te zum Erfolg gebracht wer­den konn­te, lös­te in der ukrai­ni­schen Gesell­schaft nicht nur Befür­wor­tung, wie es in den west­li­chen Medi­en ger­ne dar­ge­stellt wird, son­dern in vie­len Regio­nen des Südens und des Süd-Ostens enor­men Wider­stand aus. In man­chen Regio­nen wie Donezk und Lug­ansk konn­ten die Men­schen sich sogar bewaff­nen und gegen die para­mi­li­tä­ri­schen Grup­pie­run­gen des neo-faschis­ti­schen »Rech­ten Sek­tors« und spä­ter auch gegen die ukrai­ni­sche regu­lä­re Armee ver­tei­di­gen. In Char­kiw ist dies nicht gelun­gen und der Wider­stand wur­de bru­talst nie­der­ge­knüp­pelt. Dort, wo die Anti­putsch-Regie­rungs­pro­tes­te am fried­lichs­ten waren, ende­te es in einem Mas­sa­ker. Am 2. Mai 2014 wur­den fried­li­che Demons­tran­ten in ein Gewerk­schafts­ge­bäu­de in Odes­sa von extra dafür ange­reis­ten rech­ten Ver­bän­den hin­ein getrie­ben und ange­zün­det. 42 Men­schen ver­brann­ten. Bis heu­te wei­gern sich die staat­li­chen Behör­den der Ukrai­ne, die­sen Mas­sen­mord auf­zu­klä­ren. Für die Regio­nen Donezk und Lug­ansk fing in die­sem Jahr ein Krieg an, der sei­tens der ukrai­ni­schen Regie­rung nun schon seit 8 Jah­ren geführt wird und um die 15 000 Tote gefor­dert hat.

Die­sen Geno­zid der Don­bass­be­völ­ke­rung belä­chel­te die vor­he­ri­ge Bun­des­re­gie­rung, und so tut es der jet­zi­ge Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz und die gesam­te kriegs­trei­ben­de Rot-Grün-Gelb Regie­rung heuch­le­risch auch.

In einem Arti­kel vom 21. Febru­ar 2022, also noch vor der mili­tä­ri­schen Son­der­ope­ra­ti­on Russ­lands in der Ukrai­ne von Ger​man​-For​eign​-Poli​cy​.com ist Fol­gen­des zu lesen: »So urteilt die Poli­tik­pro­fes­so­rin Nina Chruscht­schowa aus New York, ›ein viel grö­ße­res Inter­es­se an einer Inva­si­on als Putin‹ habe die Biden-Admi­nis­tra­ti­on: Gelin­ge es ihr, Mos­kau zu einem Ein­marsch zu ver­lei­ten, dann kön­ne sie hof­fen, Prä­si­dent Wla­di­mir Putin wer­de gestürzt wer­den.« Der NATO, ent­spre­chend ihrer aggres­si­ven Dok­trin, gelang es letzt­end­lich Russ­land in Zug­zwang zu ver­setz­ten, indem die ukrai­ni­sche Regie­rung mit ihrem Mili­tär und den neo-faschis­ti­schen Para­mi­li­tärs knapp davor stand ein Mas­sa­ker in den Don­bass-Regio­nen durch­zu­füh­ren. Russ­land wur­de nach eige­nem Gesetz for­ciert, in Don­bass die rus­si­schen Min­der­hei­ten zu beschützten.

Das ukrai­ni­sche Regime wird nicht nur offen von Neo­fa­schis­ti­schen-Grup­pen unter­stützt, es wer­den in der Ukrai­ne Naz­ikol­la­bo­ra­teu­re als Natio­nal­hel­den reha­bi­li­tiert und Sym­bo­le der Nazi­zeit tole­riert und ver­brei­tet, wäh­rend dage­gen sowje­ti­sche Sym­bo­le unter Stra­fe gestellt wer­den. In Betracht der his­to­ri­schen Erfah­rung der Sowjet­uni­on mit dem deut­schen Faschis­mus ist die Unter­stüt­zung der offen faschis­tisch affi­nen Regie­rung der Ukrai­ne durch die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­lands, der Euro­päi­sche Uni­on, Groß­bri­tan­ni­en und den USA eine his­to­risch-mora­lisch inak­zep­ta­ble Aggres­si­on gegen­über Russ­land. Ins­be­son­de­re Deutsch­land hat eine his­to­ri­sche Ver­ant­wor­tung gegen­über dem rus­si­schen Volk und allen ehe­ma­li­gen sowje­ti­schen Völ­kern, die vom deut­schen Faschis­mus über­fal­len wurden.

Nun wird aber Russ­land nach 8 Jah­ren Krieg in der Ukrai­ne des Angriffs­krie­ges bezich­tigt. Eine unglaub­li­che Heu­che­lei. Alle mög­li­chen Sank­tio­nen gegen Russ­land wer­den erlas­sen, North-Stream II wur­de defi­ni­tiv auf Eis gelegt, was zu einer dras­ti­schen Erhö­hung der Ener­gie­prei­se in Deutsch­land füh­ren wird. Deut­sche Waf­fen wer­den an die Ukrai­ne gelie­fert im Namen der »Ver­tei­di­gung« von »Demo­kra­tie« und »Frie­den« in die­sem Land. Die faschis­tisch affi­ne Regie­rung der Ukrai­ne rief nun Söl­de­ner aller Welt auf, in das Land ein­zu­rei­sen, um dort wohl bezahlt gegen die Don­bas­ser Volks­re­pu­bli­ken und die rus­si­sche Armee zu kämp­fen. Aus dem Nor­den Syri­ens rei­sen syri­schen Anga­ben zufol­ge zur Zeit Hun­der­te von Söld­ner, haupt­säch­lich Al-Nus­ra Ter­ro­ris­ten durch tür­ki­sches Hoheits­ge­biet in die Ukrai­ne ein. Einen Krieg auf der Grund­la­ge von Sank­tio­nen, Söld­nern und Waf­fen­zu­lie­fe­rung kön­nen nur eins erzie­len: den Krieg in die Län­ge zie­hen und noch mehr Opfer for­dern, da die Ukrai­ne die­sen mili­tä­ri­schen Kon­flikt gegen die Armee der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on unmög­lich gewin­nen kann. Die­se Metho­de, Krieg zu füh­ren, wur­de von sei­tens der NATO-Staa­ten in Syri­en ver­sucht und ist dort gescheitert.

Unter die­ser Poli­tik der NATO, von der auch die BRD teil ist, wer­den vor allem die Arbei­ter­klas­se und der Klein­un­ter­neh­mer in Deutsch­land leiden.

Wir ver­su­chen uns die­ser Hys­te­rie, die von den Mono­pol­me­di­en per­ma­nent geför­dert wird, ent­ge­gen­zu­stel­len, denn wir ste­hen für Frie­den und Völ­ker­freund­schaft des deut­schen mit dem rus­si­schen Volk. Das Nar­ra­tiv in gro­ßen Tei­len der schon seit vie­len Jah­ren von den Kapi­tal­in­ter­es­sen sys­te­ma­tisch koop­tier­ten Frie­dens­be­we­gung stellt Russ­land, ein nicht impe­ria­lis­ti­sches Land, den impe­ria­lis­ti­schen Staa­ten der von der USA geführ­ten NATO auf die glei­che Stu­fe, obwohl ein­deu­tig die NATO an die­ser Eska­la­ti­on allein die Schuld trägt, indem es jah­re­lang die Sicher­heits­in­ter­es­sen Russ­lands in ihrer Arro­ganz miss­ach­te­te und trotz Ver­spre­chen1 ihren Ost­erwei­te­rungs­kurs unauf­halt­sam weiterführte.

Auch die EU hat bis­her das Gegen­teil von einem ver­söh­nen­den oder zumin­dest diplo­ma­ti­schen Ver­hal­ten zu Russ­land gezeigt. So hat z. B. die Ukrai­ne die Mins­ker Ver­ein­ba­run­gen, an denen die Regie­run­gen von Bela­rus, Russ­land, Deutsch­land, Frank­reich und der Ukrai­ne selbst betei­ligt waren, sys­te­ma­tisch verstoßen:

1. Der Waf­fen­still­stand wur­de von ukrai­ni­scher Sei­te nicht eingehalten.

2. Bis zu dem Zeit­punkt der Aner­ken­nung der Volks­re­pu­bli­ken Donezk und Lug­ansk von sei­tens Russ­lands wur­de die­sen Regio­nen kein Son­der­sta­tus zuer­kannt, zu dem sich die ukrai­ni­sche Zen­tral­re­gie­rung jedoch im Mins­ker Abkom­men ver­pflich­tet hatte.

3. Dar­über hin­aus hät­ten allen Bevöl­ke­rungs­grup­pen im Don­bass, die am poli­ti­schen und mili­tä­ri­schen Kon­flikt betei­ligt waren, eine Amnes­tie gewährt wer­den müssen.

Die Staa­ten des Nor­man­die-For­mats hat­ten sich beim Unter­zeich­nen des Mins­ker Abkom­men ver­pflich­tet, es umzu­set­zen. Anstatt aber die Ukrai­ne zur Ein­hal­tung des Abkom­mens zu drän­gen, beschul­dig­ten Deutsch­land und Frank­reich heuch­le­risch Russ­land der Aggres­si­on und des Anhei­zens des Kon­flikts im Don­bass. Jeden Tag wer­den in den von Kiew kon­trol­lier­ten Gebie­ten poli­ti­sche Akti­vis­ten und Zivi­lis­ten, die mit der Poli­tik der Zen­tral­re­gie­rung nicht ein­ver­stan­den sind, ver­haf­tet, ent­führt und gefol­tert. Eine regel­rech­te Hexen­jagd fin­det gegen poli­ti­sche Akti­vis­ten und Per­sön­lich­kei­ten des öffent­li­chen Lebens statt, die sich gegen das ukrai­ni­sche Regime gestellt haben2.

Trotz all­dem war Russ­land immer bereit, eine fried­li­che Lösung zu fin­den. Im Dezem­ber letz­ten Jah­res leg­te Russ­land den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und den NATO-Staa­ten einen Ver­trags­vor­schlag für ein Sicher­heits­ab­kom­men vor. Es wur­de in ihm bei­spiels­wei­se vor­ge­schla­gen, dass zur Ver­mei­dung von Zwi­schen­fäl­len sowohl Russ­land als auch den NATO-Mit­glied­staa­ten die Durch­füh­rung von Mili­tär­übun­gen in einem von allen Ver­trags­par­tei­en fest­ge­leg­ten Strei­fen an der Gren­ze zwi­schen Russ­land und den NATO-Mit­glied­staa­ten (ein­schließ­lich der­je­ni­gen, die nur ein Mili­tär­bünd­nis mit der NATO haben) unter­sagt wer­den soll­te. Russ­land schlug außer­dem vor, dass land­ge­stütz­te Kurz- und Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten nicht in Gebie­ten sta­tio­niert wer­den soll­ten, von denen aus Zie­le im Hoheits­ge­biet ande­rer Ver­trags­staa­ten ange­grif­fen wer­den könn­ten. Gene­rell soll­te es kei­ne Sta­tio­nie­rung von Atom­waf­fen außer­halb des eige­nen Lan­des geben. Schließ­lich schlug Russ­land eine Rück­kehr zur NATO-Russ­land-Grund­ak­te vor, die eine dau­er­haf­te Sta­tio­nie­rung von NATO-Trup­pen in Ost­eu­ro­pa verbietet.

Wir sind über­zeugt, dass die in Russ­lands Ver­trags­vor­schlag ent­wi­ckel­ten und von den NATO-Staa­ten nicht im gerings­ten berück­sich­tig­ten Punk­te eine ech­te Grund­la­ge für den Frie­den darstellten.

Vor Kur­zem stell­te sich zusätz­lich her­aus, dass die USA in der Ukrai­ne Bio­la­bo­ra­to­ri­en betrei­ben, was die rus­si­schen Sicher­heits­in­ter­es­sen umso mehr begrün­det. Das chi­ne­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um gab an, dass »die Ver­ei­nig­ten Staa­ten 336 Labors in 30 Län­dern unter ihrer Kon­trol­le haben, dar­un­ter allein 26 in der Ukrai­ne. Es soll­te über sei­ne mili­tä­ri­schen bio­lo­gi­schen Akti­vi­tä­ten im In- und Aus­land umfas­send Rechen­schaft able­gen und sich einer mul­ti­la­te­ra­len Über­prü­fung unter­zie­hen“. Vic­to­ria Nuland, US Bot­schaf­te­rin in der Ukrai­ne, bestä­tig­te, dass in der Ukrai­ne Bio­la­bo­ra­to­ri­en exis­tie­ren, an den denen die USA betei­ligt sind, die ihrer Aus­sa­ge zufol­ge nicht in den Hän­den der Rus­sen fal­len dürf­ten, womit aner­kannt wird, dass die­se Labo­ra­to­ri­en kei­ne gewöhn­li­chen und harm­lo­sen For­schungs­ein­rich­tun­gen sind. Wäh­rend die NATO wegen nicht exis­ten­ten Bio­waf­fen krieg gegen Irak führ­ten, mit Hun­dert­tau­sen­den von Toten als Kon­se­quenz, ist dies für die NATO in der Ukrai­ne kein Problem.

Russ­land ist kein Aggres­sor und han­delt aus der exis­ten­zi­el­len Gefahr her­aus. Die Faschi­sie­rung der Ukrai­ne woll­te man in Deutsch­land und den übri­gen Staa­ten der EU nicht nur nicht sehen, son­dern man hat die­se aktiv geför­dert. Es wird heu­te so getan, als hät­te Putin grund­los ein Krieg los­ge­bro­chen. Die Ent­wick­lun­gen der Letz­ten acht Jah­ren und der Krieg in Don­bass mit mehr als 13.000 Opfern wer­den sys­te­ma­tisch verschwiegen.

Frie­den in der Ukrai­ne kann nur garan­tiert wer­den, wenn die gerech­ten For­de­run­gen Russ­lands erfüllt wer­den: der Faschis­mus in der Ukrai­ne ist zu besei­ti­gen; dem reak­tio­nä­ren Seken­sky-Regime ist ein Ende zu set­zen; der Bei­tritt der Ukrai­ne zur NATO ist zu ver­hin­dern; die Ent­mi­li­ta­ri­sie­rung der Ukrai­ne von der NATO-Rüs­tung ist durch­zu­füh­ren und die Instal­la­ti­on von NATO-Atom­waf­fen in die­sem Land ist zu verhindern.

Wir sind:

• für Völ­ker­freund­schaft zwi­schen der BRD und der Rus­si­schen Föderation

• gegen die unauf­halt­sa­me NATO-Osterweiterung

• gegen Waf­fen­lie­fe­run­gen der BRD an die Ukraine

• für die Abschaf­fung der Sank­tio­nen gegen Russland

• für die Aner­ken­nung der Don­bass Volks­re­pu­bli­ken Donezk und Lug­ansk und das Recht, die­se zu verteidigen

• gegen Reha­bi­li­tie­rung des Faschis­mus in ganz Europa

• gegen die Unter­stüt­zung des faschis­tisch affi­nen Regime der Ukrai­ne durch die BRD

• für die Ent­mi­li­ta­ri­sie­rung der Ukrai­ne von der NATO-Rüstung

• für die end­gül­ti­ge Ent­na­zi­fi­zie­rung der Ukraine

• für den Aus­tritt Deutsch­lands aus der NATO

• gegen die Sta­tio­nie­rung von US-ame­ri­ka­ni­schen nuklea­ren Waf­fen und für Schlie­ßung der US-ame­ri­ka­ni­sche Mili­tär­ba­sen auf dem Gebiet der BRD

• gegen den wach­sen­den Ras­sis­mus und heu­te ins­be­son­de­re gegen Russophobie

Anmerkungen

1 Am 18. Febru­ar 2022 ver­öf­fent­lich­te der Spie­gel ein Doku­ment, das die Behaup­tung Russ­lands bestä­tigt, die NATO habe 1991 ver­spro­chen, nicht nach Osten zu expan­die­ren. »Die NATO wird sich weder for­mell noch infor­mell nach Osten erwei­tern«, wird der US-Ver­tre­ter Ray­mond Seitz in dem Doku­ment zitiert.

2 Eini­ge Fäl­le: Der Kie­wer Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Dmi­trij Dsch­an­gi­row wur­de ent­führt. Der Kie­wer poli­ti­sche Akti­vist Dmi­try Skvor­ts­ov ist seit dem er auf sei­nem Face­book-Account mit­teil­te, dass SBU-Beam­te in sei­ne Woh­nung ein­ge­bro­chen sei­en spur­los ver­schwun­den. Die Zwil­lings­brü­der Michail Kono­no­witsch (Vor­sit­zen­de des Leni­nis­ti­schen Kom­mu­nis­ti­schen Jugend­ver­ban­des der Ukrai­ne), Alex­an­der Kono­no­witsch (Vor­sit­zen­de der anti­fa­schis­ti­schen Gewerk­schaft), wur­den in Kiew ent­führt. Alex­an­der und Maria Matyus­hen­ko, Kom­mu­nis­ten der Orga­ni­sa­ti­on »Livit­sa« in Dni­pro­pe­trovsk, wur­den von bewaff­ne­ten Män­nern ent­führt. Der Oppo­si­ti­ons­po­li­ti­ker und Par­la­ments­ab­ge­ord­ne­te Nes­tor Shuf­rich wur­de von Akti­vis­ten der ter­ri­to­ria­len Ver­tei­di­gung Kiews fest­ge­nom­men und kri­mi­nell ver­hört. In Odes­sa dran­gen bewaff­ne­te ukrai­ni­sche Mili­tan­te in die Woh­nung des Jour­na­lis­ten Alex­an­der Vosko­boy­ni­kov ein. Ent­setz­li­che Bil­der von der Fol­te­rung von Kriegs­ge­fan­ge­nen gehen umher, dar­un­ter das eines Mili­tär­pi­lo­ten. Als er ver­wun­det und von den ukrai­ni­schen Nazis gefan­gen genom­men wur­de, wur­den sei­ne Frau von den Ent­füh­rern ange­ru­fen, mit der Nach­richt, sich einen neu­en Mann zu suchen.

Beginn des Demons­tra­ti­ons­zu­ges am Wil­li-Brandt-Platz um 12:00 Uhr

End­kund­ge­bung am Frank­fur­ter Römer (Frank­furt am Main)

Sams­tag, den 23. April, 2022

Auf­ru­fer in alpha­be­thi­scher Ordnung:

Bür­ger­rechts­be­we­gung Soli­da­ri­tät (BÜSO)
Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei Deutsch­land (KPD)
Soli­da­ri­täts­ko­mi­tee für Syri­en (SKFS)
Volks­rat der Suryoye in Euro­pa (VSE)
Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei Chi­les (Pro­le­ta­ri­sche Akti­on) (PC(AP))

2 thoughts on “»Wir sind für Frieden ohne Faschismus!« – Demoaufruf Frankfurt am Main

  1. Als ers­tes stürzt die Medi­en die Glei­chen haben Het­ze betrie­ben zur soge­nann­ten Pan­da­mie und das Land gespal­ten. Jetzt zur Zeit ist es noch schlim­mer sie rufen zum Völ­ker­mord auf,dazu gehö­ren sor­gar unse­re Volks­ver­tre­ter hier muss Ein­heit gebo­ten ansons­ten kommt es zu ein gro­ßes Blutbad 😁😁😁

  2. Gemein­sa­me Erklä­rung von »Roter­Mor­gen« und »Der­Re­vo­lu­tio­när« – 23. April 2022
    >Unse­re Stel­lung­nah­me zum Demo­auf­ruf für den heu­ti­gen Tag in Frank­furt am Main< 

    WIR SIND FÜR FRIE­DEN OHNE FASCHIS­MUS – so lau­tet die schmack­haf­te Haupt­pa­ro­le für die­se Demo, die auch von der KPD unter­zeich­net wor­den ist. Prü­fen wir, ob der Auf­ruf bol­sche­wis­ti­sches Gedan­ken­gut ent­hält, also ein unschätz­bar hohes Gut, das die Volks­mas­sen wirk­lich aufklärt.

    https://​www​.der​-revo​lu​tio​na​er​.de/​w​i​r​-​s​i​n​d​-​f​u​e​r​-​f​r​i​e​d​e​n​-​o​h​n​e​-​f​a​s​c​h​i​s​m​us/

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