Grün ist der Untergang – Teil 3: Die Liebe zum transatlantischen Herrchen

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Teil 1: Welt­un­ter­gangs­fan­ta­sien als Ressource

Teil 2: Dys­to­pie statt Utopie

Eine wiedergewonnene Liebe

Was momen­tan die schlimms­ten Befürch­tun­gen aus­löst, ist die­se trans­at­lan­ti­sche Nibe­lun­gen­treue. Man könn­te natür­lich sagen, bei einer Par­tei, deren Stif­tung nach einem Schrift­stel­ler benannt ist, der für die CIA tätig war (wenn auch ohne sein Wis­sen), ist das kein Wun­der. Den­noch – im Pro­gramm die­ser Par­tei stand ein­mal »Raus aus der NATO«. Noch 1990 wäre wohl die Mehr­heit in die­ser Par­tei für ein neu­tra­les Deutsch­land gewe­sen. Was hät­te alles anders sein kön­nen damals; was wäre alles anders gekom­men, wäre nicht wäh­rend des Wahl­kamp­fes die­ser Anschlag auf Lafon­tai­ne … Hät­te Kohl die Wah­len ver­lo­ren, und das hät­te er, gäbe es heu­te über­haupt noch eine NATO?

Acht Jah­re spä­ter jeden­falls war der Anschluss gelau­fen, der Osten rui­niert, und die Grü­nen längst bereit, alles und jeden zu ver­ra­ten, um end­lich mit­re­gie­ren zu dür­fen. Man muss sich das vor­stel­len wie einen gro­ßen sab­bern­den Hund. Da rinnt die Spu­cke die Lef­zen her­un­ter und hin­ter­lässt eine Pfüt­ze auf dem Fuß­bo­den, so sehr lockt der Fress­napf. Ein wenig so, wie bei den Res­ten der Links­par­tei heu­te, nur dass deren Chan­cen wesent­lich schlech­ter sind, weil so wenig übrig ist, das noch zu ver­ra­ten wäre. Die jet­zi­ge Koali­ti­on hat da eigent­lich für eine gan­ze Genera­ti­on abgeräumt.

Zumin­dest bei den Wäh­lern der Grü­nen dürf­te die Lie­be zu den USA zum Teil dem Clin­ton-Effekt geschul­det sein. Ein US-Prä­si­dent, der nicht aus dem Geheim­dienst oder sonst irgend­wel­chen stramm anti­kom­mu­nis­ti­schen Ver­ei­nen kam, der end­lich nicht mehr vom »Reich des Bösen« schwa­dro­nier­te, der für die Baby-Boo­mer-Genera­ti­on eine Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gur war. Dass Clin­ton außen­po­li­tisch aggres­si­ver agier­te als Bush zuvor, dass er eine Anpas­sung der Rhe­to­rik vor­nahm, die es ermög­lich­te, die gegen den Viet­nam­krieg sozia­li­sier­ten wie­der ein­zu­fan­gen, dass mit ihm die Ost­erwei­te­rung der NATO begann, das wur­de gut über­tüncht mit all dem Gere­de von Chan­ge und Men­schen­rech­ten, und dass unter sei­ner Ägi­de der Gefäng­nis-Indus­trie-Kom­plex in den USA zur Blü­te gelang­te und damit eine ganz neue Ära von insti­tu­tio­nel­lem Ras­sis­mus begann, das muss­te man in Euro­pa nicht wissen.

Clin­ton galt als Guter, schließ­lich gab es kei­nen Kal­ten Krieg mehr, und irgend­wie war es doch erleich­ternd, mal mit dem Strom zu schwim­men. Die neue Zucker­hül­le um den alten Impe­ria­lis­mus namens Men­schen­rech­te schmeck­te deut­lich bes­ser, und end­lich stand My Lai der Lie­be zu Wood­stock, Jeans und Hol­ly­wood nicht mehr im Wege. Der Viet­nam­krieg hat­te die­se Lie­be ent­täuscht; dass ein eins­ti­ger Geg­ner die­ses Krie­ges jetzt dort regier­te, schien alle Wun­den zu heilen.

Die Wirk­lich­keit wur­de kei­nen Deut bes­ser, aber die Wer­be­fas­sa­de war hip und die Über­res­te der poli­tisch beweg­ten Sieb­zi­ger waren, in die Jah­re gekom­men, auf der ver­zwei­fel­ten Suche nach einem Feld, auf dem trotz der neo­li­be­ra­len Dog­men poli­ti­sche Sie­ge zumin­dest vor­ge­täuscht wer­den konn­ten. Men­schen­rech­te klingt immer gut, und dass die Ursprungs­ver­si­on der Ver­ein­ten Natio­nen auch sozia­le Rech­te benennt – nun, man kann nicht alles haben. Es war nicht die eige­ne Kli­en­tel, die unter dem indus­tri­el­len Kahl­schlag im Anschluss­ge­biet zu lei­den hat­te, und nicht die eige­ne Kli­en­tel, denen Hartz IV das Leben zur Höl­le mach­te. Immer­hin war Poli­tik jetzt quo­tiert und es gab Frauenparkplätze.

Grüne Normalität

Das plät­scher­te lan­ge Zeit so hin; der Unter­schied zwi­schen dem gewoll­ten Guten und dem erziel­ten Schlech­ten wur­de hin­ge­nom­men und das inzwi­schen sehr gut­bür­ger­li­che Publi­kum hol­te sich sei­ne Sün­den­ver­ge­bung per Wahl­zet­tel treu­lich wei­ter. Die Grü­nen, das war so etwas wie Stam­mes­nar­ben oder Giraf­fen­häl­se – schmerz­haft, nicht wirk­lich nütz­lich, aber irgend­wie identitätsstiftend.

Inzwi­schen hat­ten sich wei­te Tei­le der poli­ti­schen Land­schaft an die­ses Poli­tik­mo­dell ange­passt. Es boten sich ja auch prak­ti­sche Aus­re­den. Nach wie vor wird nicht wirk­lich etwas gegen den Woh­nungs­man­gel unter­nom­men; die rea­lis­ti­schen Ant­wor­ten, wie »das ist uns egal« oder »dafür gibt es kei­ne Bau­ka­pa­zi­tä­ten« oder »die Boden­prei­se sind zu hoch« könn­ten doch den einen oder ande­ren ver­är­gern und erken­nen las­sen, wie tief unso­zi­al die poli­ti­sche Sze­ne inzwi­schen ist. So etwas wie »wir sind gegen wei­te­re Boden­ver­sie­ge­lung« oder »dann wür­den wir unse­re Kli­ma­schutz­zie­le ver­feh­len« wirkt weit unschuldiger.

Natür­lich ver­birgt sich dahin­ter der­sel­be Kunst­griff des per­ma­nen­ten Not­stands. So, wie die Flut im Ahr­tal eigent­lich auch die Kli­ma­hys­te­rie ver­stär­ken soll­te, aber dann dum­mer­wei­se das Ver­sa­gen der poli­ti­schen Ebe­ne bekannt wur­de, ehe die Erzäh­lung vom bösen Kli­ma­wan­del weit genug eta­bliert war. So, wie Wald­brän­de in Bran­den­burg immer Kli­ma­fol­ge sind und nie­mand mehr nach­fragt, war­um sich in den pri­va­ti­sier­ten Wäl­dern zehn Jah­re lang das Tot­holz sam­melt und man selbst aus dem durch­fah­ren­den Zug den Bruch meh­re­rer Stür­me sehen kann.

Aus dem grü­nen Labor wur­den wei­ter neue »Fort­schrit­te« aus­ge­wor­fen, die den Ver­fall, der sich immer tie­fer in die Infra­struk­tur und das Sozi­al­sys­tem grub, ver­deck­ten. Sie ver­dräng­ten selbst die Erwäh­nung der sozia­len Zustän­de aus den Medi­en und hal­fen, eine Kulis­se fort­wäh­ren­der Bes­se­run­gen zu schaf­fen, die des­to lau­ter pro­pa­giert wur­den, je weni­ger Rele­vanz sie für die Gesell­schaft ins­ge­samt besa­ßen. Und dann? Dann leg­te der simu­lier­te Fort­schritt sei­nen Griff ums Herz.

Der antideutsche Beitrag

Dass aus­ge­rech­net die Ukrai­ne den Moment bringt, an dem die tri­ba­lis­ti­sche Zier zur exis­ten­ti­el­len Bedro­hung wird, hängt an einem wei­te­ren Punkt, der die Ver­su­chung zum simu­lier­ten Gut­sein so stark mach­te. Die Bun­des­re­pu­blik war nie ent­na­zi­fi­ziert wor­den, und die­se Tat­sa­che war einer der Aus­lö­ser für die star­ken poli­ti­schen Bewe­gun­gen der 1970er. Denen es den­noch nicht gelang, dar­an etwas zu ändern. Die his­to­ri­schen Unter­su­chun­gen, die in den fol­gen­den Jahr­zehn­ten ent­stan­den, bele­gen für die Bun­des­re­pu­blik einen der­art hohen Anteil ehe­ma­li­ger NSDAP-Mit­glie­der in den Minis­te­ri­en, dass er wäh­rend des Hit­ler­fa­schis­mus kaum höher gele­gen haben dürfte.

Aber zu Beginn der 1980er ver­schwan­den zumin­dest die Per­so­nen, wenn auch nicht die Tra­di­tio­nen, in Pen­si­on. Und dann kam 1989 und die ein­zig­ar­ti­ge Gele­gen­heit, sich ein für alle Mal die­ser Ver­stri­ckung zu ent­le­di­gen, indem man auf der einen Sei­te mit dem Fin­ger auf die böse DDR wies und sich auf der ande­ren durch Über­iden­ti­fi­ka­ti­on mit den US-Ame­ri­ka­nern qua­si rück­wir­kend selbst befreite.

Es war aus­ge­rech­net die Bewe­gung der Anti­deut­schen, deren Grün­dungs­im­puls ursprüng­lich die Befürch­tung war, die erwei­ter­te Bun­des­re­pu­blik kön­ne wie­der Groß­macht­plä­ne hegen, die genau dafür den Weg frei­mach­te. Denn die gan­ze Pha­se der Aus­ein­an­der­set­zung von Glob­ke bis Seidl hat­te einen Bereich nicht berührt – den Krieg im Osten. Eine Auf­ar­bei­tung die­ser Ver­bre­chen hat­te noch nicht ein­mal begon­nen. Die Anti­deut­schen, eben­falls eine Bewe­gung, bei der sich die Fra­ge stellt, wie viel davon echt und wie viel davon erzeugt war, iden­ti­fi­zier­ten sich erst mit dem Staat Isra­el (als Ver­tre­tung der Opfer) und dann mit den USA. Sie lös­ten für sich das Pro­blem, in der nicht been­de­ten Aus­ein­an­der­set­zung mit dem deut­schen Faschis­mus eine Posi­ti­on zu bezie­hen, indem sie sich gewis­ser­ma­ßen aus der Nati­on entfernten.

Man möge sich nur ein­mal, einen Augen­blick lang, vor­stel­len, die Anti­deut­schen hät­ten sich in die ande­re Rich­tung gewandt und die deut­schen Ver­bre­chen in der Sowjet­uni­on zum Kern­stück ihrer Ideo­lo­gie gemacht. Die letz­ten Jah­re wären völ­lig anders ver­lau­fen. Nicht, dass es erstre­bens­wert wäre, aber allein der Gedan­ke, »Cor­rec­tiv« und ähn­li­che Zen­s­ur­trupps wür­den tag­täg­lich anti­so­wje­ti­sche Ver­schwö­rungs­theo­rien anpran­gern … und die Ver­bun­den­heit mit Russ­land wür­de als Kon­se­quenz aus der deut­schen Geschich­te zur Staatsdoktrin …

Aber so ist die Geschich­te nicht ver­lau­fen. Die Ver­leug­nung der Nati­on an sich, die der öko­lo­gi­schen Not­stands­ideo­lo­gie und dem Men­schen­rechts­im­pe­ria­lis­mus das anti­deut­sche Ele­ment hin­zu­füg­te, wur­de zum Schluss­stein einer Ent­wick­lung, die jede sozia­le Ver­ant­wor­tung ver­leug­ne­te und sich zum wil­li­gen Instru­ment geo­po­li­ti­schen Macht­stre­bens machte.

Heroischer Verrat

Viel­leicht hat der Ver­lust eines zur Zeit des Kal­ten Krie­ges not­wen­di­gen Rea­lis­mus dazu bei­getra­gen, dass heu­te die Grü­nen zur Speer­spit­ze der Preis­ga­be natio­na­ler Inter­es­sen wur­den. Denn so tief die West­ori­en­tie­rung auch in die bun­des­deut­sche Poli­tik ein­ge­gra­ben war, es blieb immer noch die objek­ti­ve Tat­sa­che, dass ein klei­ner Fehl­tritt, eine simp­le Idio­tie US-ame­ri­ka­ni­scher Poli­tik bedroh­lich wer­den konn­te. Ein exis­ten­ti­el­les Miss­trau­en war in die­sem Ver­hält­nis also unverzichtbar.

Dann war, über Jahr­zehn­te hin­weg, die US-Poli­tik etwas, dem man, von gele­gent­li­cher mora­li­scher Empö­rung abge­se­hen, ent­spannt zuse­hen konn­te, denn bei der Unter­wer­fung Ost­eu­ro­pas war man sich einig, und die Kolo­ni­al­krie­ge waren weit weg. Die öko­no­mi­sche Kon­kur­renz wur­de zwar nach wie vor erbit­tert aus­ge­tra­gen, zumin­dest auf dem Feld der indus­tri­el­len Pro­duk­ti­on (Sie­mens gegen Gene­ral Electric und Air­bus gegen Boe­ing), aber man sprach nicht dar­über. Zum ers­ten Mal in der bun­des­deut­schen Geschich­te war das Ver­hält­nis zu den USA tat­säch­lich entspannt.

Das schließt natür­lich ein lang­fris­ti­ges Wir­ken ent­spre­chen­der Diens­te nicht aus, zumal sie sich auch hin­ter den diver­sen Stif­tun­gen ver­ber­gen kön­nen, so, wie das in Deutsch­land auch der Fall ist – der Über­gang zwi­schen pri­va­ter Stif­tung, Indus­trie­spio­na­ge und poli­ti­scher Agen­ten­tä­tig­keit ist flie­ßend. Es sind aber immer vor­han­de­ne Wider­sprü­che, die genutzt wer­den, und das war im Fall der Grü­nen nun ein­mal die ent­täusch­te Lie­be der 68er-Generation.

Und jetzt? Hüllt sich die­ses Grün in Blau-Gelb, posiert als das abso­lu­te Gute und pre­digt den Hero­is­mus des Ver­zichts. Das trans­at­lan­ti­sche Lie­be­die­nern ver­eint sich mit dem Wunsch, das hei­mi­sche Volk zu züch­ti­gen, für sei­nen Ben­zin­ver­brauch, sei­nen Fleisch­kon­sum, sei­ne Sünd­haf­tig­keit. Gut vor­stell­bar, dass die grü­nen Akteu­re den Ver­rat jeg­li­chen deut­schen Inter­es­ses gar nicht als sol­chen wahr­neh­men kön­nen, son­dern dass sie eher die Ver­lo­ckung am Hori­zont auf­stei­gen sehen, dem Land das prä­in­dus­tri­el­le Ide­al, das ihnen immer noch vor­schwebt, durch einen gewalt­sa­men Glücks­griff auf­nö­ti­gen zu können.

Der Anblick, wie den trans­at­lan­ti­schen Bet­sch­wes­tern Marie-Lui­se Beck und Rebec­ca Harms in der Nähe ukrai­ni­scher Faschis­ten im Jahr 2014 Trä­nen der Rüh­rung in die Augen schos­sen, hät­te viel­leicht davor war­nen müs­sen, dass die Dyna­mik, die von den ver­schwie­ge­nen Ver­bre­chen gegen die Sowjet­uni­on aus­geht, nicht weni­ger kom­plex und gefähr­lich ist als jene, die ein­mal vom Ver­bre­chen an der jüdi­schen Bevöl­ke­rung Euro­pas aus­ging (dass sie in der DDR bekannt waren, ist einer der Grün­de, war­um die anti­rus­si­sche Pro­pa­gan­da dort nicht so gut funktioniert).

Wäh­rend Letz­te­res durch die immer­wäh­ren­de Hei­lig­spre­chung der Opfer gelöst wur­de, ende­te Ers­te­res in der Iden­ti­fi­ka­ti­on mit den Tätern. Ein Mel­nyk darf des­halb unge­straft her­um­pö­beln, weil er die unbe­wuss­ten Wün­sche aus­spricht, die aus die­ser Iden­ti­fi­ka­ti­on ent­sprin­gen. Die Mischung aus Hel­den­mut und Unter­gang, die Kami­ka­ze-Men­ta­li­tät, die erzeugt wird, um die für Deutsch­land ver­hee­ren­den Sank­tio­nen zu stüt­zen, soll­te eigent­lich auf­mer­ken las­sen. Die Begeis­te­rung für außer­ge­setz­li­che Macht, die die Grü­nen immer noch lau­ter zei­gen als der folg­sa­me Rest, eben­falls. Die Bewun­de­rung für eine ukrai­ni­sche Kriegs­füh­rung, die die eige­nen Trup­pen so beden­ken- wie sinn­los opfert, lässt ahnen, wie viel Mit­ge­fühl die deut­schen Rent­ner in einem hei­zungs­lo­sen Win­ter erwartet.

Um die Grü­nen wirk­lich als das zu erken­nen, was sie heu­te sind, muss man sich nur noch ins Gedächt­nis rufen, dass auch die ras­sis­ti­schen und euge­ni­schen Theo­rien, die die Nazis umsetz­ten, zu ihrer Zeit modern waren, gera­de­zu als Stand der (west­li­chen) Wis­sen­schaft gal­ten. Es gibt nur einen Weg, sol­chen Sire­nen­ge­sän­gen zu ent­rin­nen: das kon­kre­te Wohl kon­kre­ter Men­schen, die Mensch­lich­keit, als Maß­stab anzulegen.

Erst­ver­öf­fent­li­chung am 02.07.2022 auf RT DE, über­nom­men von frei​den​ker​.org

Bild: Ein Vasall in Grün schwört den Lehnseid vor dem thro­nen­den Pfalz­gra­fen Fried­rich I. von der Pfalz, Pfalz­graf Fried­rich der Sieg­rei­che, Minia­tur im Lehen­buch GLA Karls­ru­he 67/1057 (links im schwar­zen Talar der kur­pfäl­zi­sche Kanz­ler und Speye­rer Fürst­bi­schof Mat­thi­as von Rammung)

One thought on “Grün ist der Untergang – Teil 3: Die Liebe zum transatlantischen Herrchen

  1. Es sind nicht nur die per­so­nel­len Ver­flech­tun­gen (Atlan­tik­brü­cke, libe­ra­le Moder­ne usw.)mit den USA, die zu die­ser engen Ver­bin­dung geführt hat. Hier­bei mei­ne ich vor allem die mili­tä­ri­sche Bedeu­tung Deutsch­lands für die USA in Form von air­ba­ses usw. son­dern auch die der USA für die Bun­des­ar­mee. Deut­sche Pilo­ten wer­den in Texas aus­g­bil­det, eine gro­ße air­ba­se in New Mexi­co wird von einem Deut­schen ange­führt. Außer­dem kann sich Deutsch­land mäch­tig was ein­bil­den die bald moder­ni­sier­ten B61-12 (steu­ern »selbst­stän­dig« ins Ziel, mit unter­schiedl. Spreng­po­ten­ti­al, bun­ker­bre­chend) in Büchel, wo mit Mil­lio­nen die Start­bahn­erneu­ert wird, um dann bald den neu­en F35 Flie­ger zu emp­fan­gen, die die Bom­ben dann in Ziel­nä­he brin­gen und abwer­fen; auf ‑die­ser Ebe­ne eine »Ent­flech­tung« durch­zu­set­zen hal­te ich für so gut wie unmög­lich. Mil­tär abschaf­fen, wäre die ein­fa­che und lei­der unrea­lis­tischs­te Alter­na­ti­ve. Könn­te mir vor­stel­len daß die­ser Vor­schlag den aller­meis­ten Men­schen gut gefal­len würde.

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